Unter dem guten Dutzend Berlinern war diesmal auch Lars König mit von der Partie. Als lizenzierter Langlauf-Skilehrer bot er der ca. 35 köpfigen Gruppe seine Dienste an. Mit seinen speziellen Qualitäten als Stimmungskanone brachte er die ganze Truppe erstmal auf Betriebstemperatur und vermittelte uns darüber hinaus noch in zwei Kurseinheiten die Grundlagen der klassischen Technik und der Skatingtechnik. Mindestens genauso beliebt und gefragt war Birgit unsere Physiotherapeutin, die ein schier unerschöpfliches Reservoir an Kinesiotape (in allen Farben) dabei hatte und ihre Abende damit verbrachte sämtliche Teilnehmer zu verarzten. Gegen Ende war es schon ein ziemlich "bunt verklebter Haufen". Kaum vorstellbar, wieviel Probelmzonen ein einzelner Körper aufweisen kann ;-) Alles in allem hatten wir viel Glück mit dem Wetter und den Schneebedingungen und dann noch einen traumhaften Ausblick von unserer Residenz ins Inntal.
Tja dann war noch jede Menge Sport und Vergnügen. Manch einem bereitete der Morgenlauf um 7.00 Uhr nicht ganz so viel Vergnügen. Aber wenn man erst mal oben am Möserner See angekommen war und dann im Mondenschein die ein oder andere Runde laufen durfte war alle Müdigkeit vergessen. Andere wiederum hatten ihr Highlight beim Küchendienst. Nudeln kochen hört sich ja erst mal locker an, aber für 35 hungrige Fressmaschinen satt zu kriegen ist ne echte Aufgabe. In Leutasch gab es ein Schwimmbad. Dort durften wir jeweils auf zwei 25m-Bahnen unsere Schwimmform pflegen. Die Auslastung war anfangs kritisch, regulierte sich aber ziemlich schnell auf ein verträgliches Maß. Eigentlich hatten alle vom Skilaufen so schwere Arme, dass sich das gewohnte Wassergefühl nicht einstellen wollte...."fühlt sich irgendwie taub an" war Normans Kommentar. Einige fürchteten wohl auch dass die schönen bunten Tapes im Wasser abgehen könnten. Ach ja, und Skilaufen war ja auch noch...2 mal täglich. Die ersten 3 Tage war klassisch angesagt. Dann Skiwechsel und Skaten. Das Spektrum reichte von Anfänger bis Profi. Einige Papparazzi hatten sich in die Gruppe eingeschlichen und postierten sich vorzugsweise mit Kamera an den Stellen, wo eher ungeübte Sportler Gleichgewichtsprobleme hatten. Die Ergebnisse wurden an den "Hüttenabenden" über den Beamer dem dankbaren Publikum präsentiert. Es entwickelte sich im Laufe der Zeit zu regelrechten Comedy-Events.
Es war ne schöne Zeit und wir hatten jede Menge Spaß zusammen mit unseren Cottbusser Freunden. Beim Abschied am Cottbusser Hbf musste schon ein kleines Tränchen verdrückt werden. Umso mehr freuen wir uns auf ein Wiedersehen bei den kommenden Wettkämpfen und natürlich im nächsten Winter!
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