2.Bundesliga Herscheid 30.05.2009

Die erste Überraschung war der Modus im Einzelrennen. Kein Massenstart oder Start in Wellen, wie alle erwartet hatten, sondern Einzelstarts im Abstand von 30 Sekunden. Wir als Aufsteiger und Underdogs wurden natürlich ganz am Ende eingruppiert. Dadurch war die Chance auf Schützenhilfe von hinten gleich Null. Aber was hilft Jammern....

Unsere Jungs waren als Erste dran. Es war das mit Abstand jüngste und natürlich auch attraktivste Team, was wir je am Start hatten. Schon bei der Anfahrt über die A2 flippten die Teeniebusse scharenweise aus und es kam zu km-langen Staus.;-)

Die Dreamboys machten ihre Sache gut und landeten in der Addition der Einzelzeiten auf Platz 9. Davon hatte keiner auch nur zu träumen gewagt! Die Damen, kaum merklich älter und auf jeden Fall noch deutlich attraktiver mussten von ganz hinten starten und waren so ziemlich auf sich allein gestellt. Da ging dann auch nach vorne nicht mehr viel gut zu machen und es wurde Platz 7 nach dem Vorlauf.

Ca. 3 Stunden blieben nun zum Auftanken, lockern und chillen, bevor es dann als Team auf die Strecke ging. Nun wurden alle möglichen Taktikvarianten durchgespielt um irgendwie noch den Sprung nach ganz vorne zu schaffen. Wenn, wäre, hätte, könnte waren die Zauberworte mit denen das Unmögliche zur Realität wurde...theoretisch wenigstens. Der Schwimmauftakt war ein wildes Hauen und Stechen mit überwiegend 2 Teams a 5 adrenalingesättigten Athleten auf einer 25m Bahn. Unsere Jungs gaben keinen Meter preis und gingen sogar als 8.Team auf die Radstrecke. Nach der 1. von 2 Runden war es wieder Platz 9 und von hinten rückten weitere Teams nach. Hauchdünn waren die Abstände von Platz 9 bis 11 zu Anfang der Laufstrecke. Es gab nun kaum noch Teams die vollzählig waren, außer unsere Jungs die sich strikt an die Marschroute hielten. Gnadenlos wurden die Runden runtergehämmert was die Beine hergaben. Christian hatte Startschwierigkeiten, gab aber nicht auf und sicherte ab. In der letzten von 3 Runden musste Aaron mit Magenproblemen dem höllischen Tempo Tribut zollen und musste deutlich rausnehmen, dafür kam Christian auf Touren und rettete dem Team schlussendlich noch den 12. Platz ins Ziel.

Aufgrund des kleineren Starterfeldes bei den Damen verlief der Teamsprint weniger spektakulär und es gab keine Verschiebungen mehr im Klassement des Vorlaufs. Unsere Ladies machten ein solides Rennen und gingen auch geschlossen und attraktiv über die Strecke. Tendenziell waren die Rückstände auch deutlich geringer, als aus dem Einzelrennen und für die Zukunft geht sicherlich noch was. Ergebnisse

 

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