| Um eine Überlastung gerade der jüngeren Athleten durch übersteigerte Wettkampfhäufigkeit zu vermeiden, gab es 3 Umbesetzungen im Männerteam. Dirk, Hendrik und Ian kamen für Aaron, Norman und Lucas zum Einsatz. Bei den Damen konnte Marina starten während Daniela pausierte. Die Starts waren für 17.20 uhr bzw. 17.25 Uhr angesetzt. Leider gab es in der Nähe kein Gartenlokal, in dem man das "schöne Wetter" ausgiebig hätte genießen können. Thai-Food musste schließlich die Energievorräte für den Wettkampf sichern. Geschwommen wurde bei 17° C Wassertemperatur auf einer 500m Wendepunktstrecke (180°) . Auf Fragen von erfahrenen Teamleitern wie denn unerlaubtes Abkürzen unterbunden werden sollte, gab es die beruhigende Antwort, dass 4 Wettkampfrichter in Kanus und Booten so etwas verhindern würden. Als der Startschuss fiel und weit und breit kein einziges Boot im Wasser zu sehen war, war allen Beteiligten klar was passieren würde. Ein Schwarm von 85 wild gewordenen Athleten schoss nach 250m auf die Wendeboje zu. Die vordere Hälfte kam mehr oder weniger heil um die Wende. Dahinter schwamm alles chaotisch ineinander und die wenigsten stellten sich im Stau an, um ordnungsgemäß um die Boje zu schwimmen.
Eine ununterbrochene Kette von Athleten verließ schließlich das Wasser und auf der ca. 500m langen Laufstrecke in die Wechslezone hatten die schlechten Schwimmer die Chance ihre Ausgangposition für die Radstrecke zu korrigieren. Das Damenfeld war mit 28 Athletinnen sehr viel übersichtlicher und es ging wesentlich entspannter zur Sache auch weil sich das Feld sehr schnell auseinanderzog. Christina, Antje und Marina kamen gut zurecht und gingen in guter Postion auf die Radstrecke. Bei den Männern bildeten sich verschiedene Radgruppen, die aber am Ende zu 2 großen Gruppen zusammenfuhren plus einiger Versprengter am Ende des Feldes. Auf dem Zug nach vorne kam Dirk wohl dermaßen in einen Geschwindigkeitsrausch, dass er eine der wenigen schärferen Kurven nicht bekam und einen am Rande stehenden Maschendrahtzaun zum Abbremsen benutzte. Dummerweise brach dabei die Gabel und Gott sei Dank keine Knochen....da waren es nur noch vier. Ronald und Christian kamen mit der ersten ca. 40 köpfigen Gruppe in die Wechselzone. Ca. 1:30 später machten sich Ian und Hendrik mit der 2. größeren Gruppe auf die Verfolgung. Bei den Damen kam zunächst ca. die Hälfte des Feldes in einer größeren Gruppe vom Rad zurück. Dann folgten mehrere kleinere Grüppchen darunter auch unsere Damen, allesamt heil und wohlbehalten. Die ersten Schritte beim Laufen wurden von den meisten gar nicht wahrgenommen, da es geraume Zeit dauerte bis das Gefühl in die unteren Gliedmaßen zurückkehrte. Ein Ausrufezeichen setzte Ian, der in 16:57 min. über die Strecke fegte und noch Athleten aus der 1.Gruppe einsammelte.
Dafür konnte Hendrik mit massiven Magenproblemen nur REKOM-Tempo laufen. Immerhin brachte er es ins Ziel und verhinderte damit eine Ausfallplatzziffer. Ronald (35.), Ian (50.), Christian (53.) und Hendrik (73.) Die Mädels kamen dicht hintereinander ins Ziel und brachten Platzziffern 16 (Marina), 18 (Antje) und 20 (Christina) in die Wertung. Am Ende bedeutete das Platz 13 bei den Männern mit deutlichem Abstand zu den Abstiegsplätzen und Platz 7 bei den Frauen. Ergebnisse | Tabellenstand |