2.Bundesliga Frauen Grimma - 05.07.09

Brühe ist das Stichwort, was die Bedingungen beim Muldental-Triathlon am Sonntag, 05.07.2009, in Grimma kurz und knapp auf den Punkt bringt.
Das Schwimmen in der braunen Mulden-Brühe war aufgrund der trüben Sichtverhältnisse und der Flussströmung die erste große Herausforderung für das Starterfeld. Ein klarer Vorteil für die Freiwasser-Erfahrenen, die den Pool-Girls bald entkraulten. Fast 15 Minuten Differenz zwischen der schnellsten Schwimmerin und der, die zuletzt die Mulde verließ.

Daniela Cramer erreichte nach 23:22 Minute als erste TuS das Ufer. Der kühlen Brühe entstiegen, wartete draußen eine glühend brühende Hitze auf die Athletinnen. Auch das Streckenprofil hatte es in sich. Auf dem knapp sieben Kilometer langen Rundkurs ging es stets hoch und runter. Der einzige Abschnitt, auf dem man hätte die historische Umgebung genießen können, war am Kloster Nimbschen. Der 180° Wendepunkt und der anschließende Gegenwind raubten aber jeglichen Sinn für Schaulust. Zwei knackige Steigungen kamen unmittelbar danach. Ein Abschnitt mit Kopfsteinpflaster hat außerdem für kräftige Schüttelmomente gesorgt.
Noch in der ersten von sechs Radrunden schloss sich im Mittelfeld eine sechsköpfige Gruppe zusammen, die neben Daniela Cramer auch Christina Radó erwischte.

Antje Ungewickell und Agnes Lukasiewicz hatten weniger Glück und mussten sich allein durchkämpfen. Die Gruppen lösten sich spätestens auf der Laufstrecke auf, da die andauernde Hitze die Platzierungen nach dem letzten Wechsel neu geordnet hatte. Der Rundkurs führte durch die Straßen der Altstadt und war sechsmal zu bewältigen. Die Rundenerfassung sollte per Chip gehen und die Läufer informieren, wann sie in die Zielgerade einbiegen durften. Leider hat dies nicht so richtig funktioniert und die Athleten waren bei den ohnehin hohen Temperaturen zu kniffeligen Kopfrechenaufgaben verdammt. Die Wasserversorgung klappte dagegen hervorragend. Neben den Helfern sprühten Bewohner per Schlauch das kühle Nass über die Köpfe der Läuferinnen.

Antje brachte ihre gewohnt starke Laufleistung und lief die 10km in überragenden 41:22 min. Damit sicherte sie sich im Ziel den 19. Platz. Daniela kam als 22., Agnes als 25. und Christina auf Rang 14 ins Ziel.
Alles in Allem ist sowohl bei den individuellen Ergebnissen als auch in der Mannschaftsleistung eine stetige Entwicklung zu erkennen, mit der wir im Moment recht zufrieden sein können.

Trotzdem freuen wir uns, wenn Marina nachdem sie sich von der Langdistanz in Klagenfurt erholt hat, wieder zur Verstärkung der Mannschaft beitragen kann.

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