Regionalligaauftakt in Apolda 07.06.09

Nachdem Pelle die Marschroute vorgeben hatte, folgten René Wopker, Jörg und Stefan Kratzenstein. Mit der 5-schnellsten Zeit im Schwimmen erfolgte im selben Atemzug der schnellste Wechsel aller Zeiten.
Auf der Laufstrecke hatte man zunächst das Gefühl, dass unsere 4 Tussies an ihrer 10km Bestzeit feilen wollten. Stefans Geschwindigkeitsrausch verblasste zu erst mit der zunehmenden Atemnot und spannte sich nach der zweiten der vier zu laufenden Runden (á 2,5km) als Notbremse vor den Tross. Nach 40min 18sek und 10km Wiesenlauf (siehe Bilder) konnte sich die Quadriga des TuS als 6. Team auf die Radstrecke begeben.

Die Radstrecke begann gleich mit einem 2km Anstieg hinauf zum Mount Apolda. Berliner sind keine Bergziegen und damit wurde bereits auf den ersten Metern der TuS Zug auf 6 Beine reduziert. Pelle hatte wohl eine Stulle zu wenig zum Frühstück oder vielleicht wollte er auch lieber allein auf den Fotos sein. Auf jeden Fall ging die Fahrt zu dritt weiter. Auf der verbleibenden anspruchsvollen und kräftezehrenden Strecke taten sich die 3 übrig gebliebenen Athleten schwer einen optimalen Rhythmus zu finden und wurden von dem ein oder anderen Team überrollt. Aber wenn Du denkst es geht nicht mehr, dann kommt irgendwo ein Jörg her. Nachdem uns auf den letzten 2,5km nun auch noch die Cottbusser auf den Leib rückten, zündete Jörg, der wohl früher unter dem Pseudonym Eddy Merckx Stahlrahmen verformte, einen nie vermuten Turbo, der nicht nur die Cottbusser, sondern auch seine restlichen Mannschaftskollegen, Stefan und René, auf den letzten Metern aus den Latschen katapultierte.

Letzten Endes wurde es ein sehr guter 10. Platz für die Regionalliga Equipe des TuS Neukölln.


Das Routine und Trainingsjahre manchmal mehr wert sind als ungebändigter Sturm und Drang demonstrierten unsere Masters. Mit einem fantastischen 2. Platz ließen sie nicht nur die Konkurrenz, sondern auch die „Jungen Wilden“ hinter sich. Beiden Teams an dieser Stelle einen herzlichen Glückwunsch und gute Erholung!

„Wo die Grenze liegt, weiß man erst, wenn man sie überschritten hat!“

Stefan

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