| Bei den Männern machte sich in der ersten Disziplin die Taktik bezahlt, auf die guten Schwimmer zu setzen, als 5. von 17 Mannschaften kam man zum ersten Wechsel, kurz vor den späteren Siegern HSV Weimar und dem BSV Friesen Berlin. Auf der Laufstrecke zogen dann gleich die Weimarer, die die mit Abstand beste Laufzeit erzielten, vorbei. Mit der 6.besten Laufzeit verteidigten unsere Männer jedoch souverän den 6. Platz, wobei sich bei Jörg der Trainingsrückstand aufgrund seines beruflichen Engagements bereits bemerkbar machte. Auf der Radstrecke, die gleich zu Anfang einen veritablen Anstieg bereit hielt, wurde versucht gleich Druck zu machen, was allerdings dazu führte, dass Andreas nicht mehr mit kam. Nun mußte Jörg trotz Trainingsrückstand auf Gedeih und Verderb dranbleiben(Jeder,der schonmal in so einer Siuation war, wird Schmerzen nicht vergessen haben). Das waren natürlich nicht die besten Voraussetzungen für eine gute Radzeit und so wurde man trotz aufopferungsvollem Kampf noch auf Rang 10 durchgereicht. Da die Leistungsdichte zwischen Platz 5 und 10 sehr hoch war (nur 2:17 min Rückstand zum 5.Platz), solle die Motivation für die nächsten Wettkämpfe hoch sein. Da geht noch was Männer!!!
Auch zu Beginn der Radstrecke war aufgrund des erwähnten Berges
keine Erholung im Windschatten der Teamkameraden möglich. Peter,
der trotz jammern und stöhnen im Vorfeld ;-) einen ganz starken Auftritt
hinlegte, schoss hochmotiviert den Berg hinauf und bemerkte dabei gar
nicht, dass Roger, sonst als Radlokomotive bekannt, nach dem harten Lauf
nicht gleich folgen konnte. So ging es erstmal etwas holprig los und die
letzte kleine Hoffnung den SCCern noch auf den Pelz zu Rücken schwand
dahin, wobei das realistisch gesehen auch nur bei einem Einbruch der SCCer,
die als starke Radfahrer bekannt sind, möglich gewesen wäre.
So ging es also vor allem um die Absicherung des 2. Platzes. Nachdem wir
den Berg das erste mal geschafft hatten, sorgte Frank mit einer langen
gleichmäßig schellen Führung dafür, das Ruhe ins
Team kam und der Zug zu laufen begann. In der zweiten Runde den Berg hochzukommen
war nochmal ein harter Kampf, aber damit war das Schlimmste überstanden
und nach der vorletzten Wende war klar, der 2. Platz war uns nicht mehr
zu nehmen. So mußten wir auf den letzten Kilometern bergab durch
zwei Kreisverkehre nicht mehr das letzte geben und volles Risiko gehen,
sondern konnten für das Zielfoto zu viert lächelnd die Ziellinie
überqueren. René L. |